Darum:

Bildung bedeutet nicht nur, Vokabeln zu pauken. Oder den Satz des Pythagoras zu kennen. Bildung heißt auch, seinen Charakter zu formen, seine Persönlichkeit zu entwickeln, sich selbst und andere zu verstehen. Nur ein Mensch,der seine eigenen Bedürfnisse und Interessen ausdrücken kann und sich selbst einzuschätzen weiß, kann sich mit den Problemen und Schwierigkeiten anderer beschäftigen. Bildung schafft dafür die Grundlage. Bildung bedeutet auch, seinen Horizont zu erweitern, ihn zu öffnen, neue Blicke aus anderen Winkeln: Und das ist die Grundlage für Verständnis und damit auch für Empathie. Für Toleranz. Für Akzeptanz. Für Annahme.

Nur, wer eine eigene Meinung hat, kann diskutieren und gestalten. Nur, wer sich eine eigene Meinung bilden kann, kann heftig diskutieren – und trotzdem andere Ansichten tolerieren. Kann Kompromisse finden. Nur, wer sich umschaut und versucht, offen zu sein, auch für Dinge, die zunächst fremd erscheinen, schafft neue Verbindungen, auch über Landesgrenzen und Sprachbarrieren hinaus.

Aus diesen Gründen und vielen anderen, ist es wichtig, dass gerade junge Leute, egal woher sie kommen oder was sie erreichen möchten, sich mit Bildung beschäftigen. Jeder kann seine Fähigkeiten dazu nutzen, die Welt kennenzulernen und mitzureden. Doch es braucht Bildung, um schließlich den Mut zu haben, sich einzumischen, sein Können zu zeigen und das der anderen wertzuschätzen. Darum ist es wichtig, über Bildung zu sprechen.

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