LeFloid und der Laptop als Klassenzimmer

Für die meisten Menschen, vor allem für Schüler und Studenten, ist bei der Suche nach Informationen oder Antworten das Internet als Medium die erste Wahl. Browser auf, Stichwort eintippen und Google sucht uns, was wir brauchen – und noch viel mehr. An diesen Luxus, nicht mehr in Lexika oder Büchern nachschlagen zu müssen, haben wir uns schon lange gewöhnt. Was in den letzten Jahren allerdings neu hinzugekommen und geradezu explodiert ist, sind Lehrvideos, Tutorials oder Formate von jungen Bloggern, die sich mit aktuellen Themen der Politik, des Journalismus oder aber konkretem Schulstoff auseinandersetzen. Sie zeigen Schritt für Schritt vor der Kamera, wie man Gleichungen auflöst, sie fassen zusammen, klären auf, führen vor der Kamera gewissermaßen ein Selbstgespräch mit ihrem Laptop – und haben doch Millionen von Zuschauern, die ihre Beiträge jeden Tag sehen.

Wie kann sich das in den nächsten 50 Jahren entwickeln? Wenn wir jetzt bereits Nachhilfe in Mathe, Physik oder Englisch auf Youtube nehmen, uns Unterrichtsmitschriften oder Vorlesungsskripte von Portalen herunterladen können – müssen wir dann überhaupt noch in die Schule? In die Uni? Wie ist es bei euch? Wie intensiv nutzt ihr digitale Medien in eurer Schule? Lernt ihr besser mit Videos und hat das Lehrbuch längst ausgedient? Braucht es überhaupt noch analogen Unterricht in Zeiten, in denen sogar unser Garten zum Klassenraum werden kann, wenn wir Laptop oder Tablet dabeihaben?  Auch dem bekannten Blogger LeFloid wurden bei der ZEIT-Konferenz „Schule & Bildung“ diese Fragen gestellt. Hört euch hier an, was er zu sagen hat!

http://www.deutschlandfunk.de/zeit-konferenz-schule-bildung-schule-der-zukunft-alles.680.de.html?dram:article_id=337196


Paulina, 26, ist Studentin für
Literaturwissenschaften und
Geschichte. Sie ist Werkstudentin
bei einer Verlagsagentur.